Asbest war das Mineral der tausend Möglichkeiten. Verrottungsfest, beständig, - je nach Art – gegen Säuren und Laugen, geringe Wärmeleitfähigkeit, Unbrennbarkeit und Hitzebeständigkeit waren Eigenschaften, die man sich zu Nutze machte.

Zwar war bereits in den 30er Jahren die „Asbestose“ als eigenständiges Krankheitsbild beschrieben worden, und Mitte der 50er Jahre der Zusammenhang zwischen bestimmten Krebsarten und dem Umgang mit Asbest deutlich geworden, aber die Industrie verwendete Asbest trotzdem weiter.

Wir finden Asbest daher immer noch in einer vielzahl von Produkten:

  • Spritzasbest
  • Fußbodenplatten
  • Dach- und Dichtungsbahnen
  • Fußbodenbelags-Kleber

und in vielem mehr ...

  • Asbestleichtbauplatten
  • PVC-Bodenbeläge mit Asbestpappe
  • Dichtungsschnüre in Heizungen
  • Spachtelmassen

 

Das Auspuffrohr eines Notstromaggregats in einem Kaufhaus. Es ist mit Asbest umwickelt, um die Beschäftigten vor Verbrennungen zu schützen - schlimmer waren die Asbestfasern

In einem Sanierungsbereich sind Wände und Decke mit Folie vor Fasern geschützt. Zusätzlich wird der Raum unter Unterdruck gesetzt, damit keine Fasern nach außen gelangen können

 

 

Brandl+Prestel haben auch die Zulassung für die Sanierung von schwach gebundenem Asbest